Sportwetten Wettsteuer in Deutschland

Sportwetten im Internet sind dank großer Namen wie bet365 sehr beliebt geworden. Vor allem die Kombination aus Online Wetten, Casino und Poker macht es dem Spieler besonders einfach, da ein Portal gleich alle drei “Bedürfnisse” erfüllt. Wer sich bei Fußball, Tennis oder US- und Nischensportarten gut auskennt, kann mit kleinen Wetteinsätzen, viel Geld gewinnen. Wie groß die Auszahlungen sind, hängt dabei unter anderem auch von der Wettsteuer ab und wie sie vom Anbieter gehandhabt wird.

In Deutschland werden auf Sportwetten fünf Prozent Steuern vom Fiskus erhoben. Um die kommt kein Anbieter herum. Allerdings gibt es hierbei einige Unterschiede, da diese Steuern auf drei unterschiedliche Weisen veranlagt werden:

  1. Der Sportwettenanbieter erhebt fünf Prozent Steuer auf den Bruttogewinn.
  2. Der Sportwettenanbieter erhebt fünf Prozent Steuer auf den Wetteinsatz.
  3. Die Steuer wird nicht an den Spieler “weitergereicht”, sondern vom Anbieter direkt abgeführt.

Empfohlene Sportwettenanbieter und ihre Wettsteuer

Wettsteuer Test Wetten
bet365 Wettanbieter Versteuerung des Bruttogewinns
Infos
Wetten
bwin Wettanbieter Versteuerung des Bruttogewinns
Infos
Wetten
Betway Wettanbieter Versteuerung des Bruttogewinns
Infos
Wetten
Ladbrokes Wettanbieter Versteuerung des Bruttogewinns
Wetten

Um die Auswirkungen dieser drei Versteuerungsarten besser vergleichen zu können, legen wir folgende Grundsituation fest: Ein Spieler setzt 100 Euro auf drei Spiele mit einer Gesamtquote von 10. Sind alle Spiele korrekt getippt, erfolgt eine Auszahlung, die ohne Steuer bei 110 Euro liegen würde.

Situation #1: Versteuerung des Bruttogewinns

Legt der Anbieter die Steuer auf den Bruttogewinn des Spielers aus, so läge der Gewinn in dem oben erwähnten Beispiel bei 110 Euro minus fünf Prozent = 104,50 Euro. Dies ist der Betrag, den der Spieler ausgezahlt bekommt. 5,5 Euro Steuer werden abgezogen und an den Fiskus weitergeleitet.

Situation #2: Versteuerung des Wetteinsatzes

Legt der Anbieter die Steuer auf den Wetteinsatz des Spielers aus, so liegt der Gesamteinsatz nicht mehr bei 100 Euro, sondern bei 95 Euro. Damit liegt der maximale Gesamtgewinn nicht mehr bei 110 Euro, sondern bei 95 mal 1,05 = 99,75 Euro. Im Vergleich zur Situation #2 sind es also noch einmal 4,75 Euro weniger, die der Spieler ausgezahlt bekommt. Im Vergleich zu einem Wettanbieter ohne Steuerabzüge sind es sogar 10,25 Euro weniger – an den Fiskus gehen allerdings weiterhin nur 5 Euro.

Situation #3: Steuer wird direkt vom Wettanbieter abgeführt

In diesem Fall hat der Spieler selbst keine Abzüge zu befürchten, da der Wettanbieter die Steuer direkt abführt und nicht auf den Spieler umlegt. Aber: Es kann durchaus sein, dass das Wettportal versucht, die Abgaben durch niedrigere Quoten abzufedern. Das lässt sich aber nur mutmaßen – ein Vergleich der Wettquoten ist deshalb immer zu empfehlen.

Fazit

Natürlich ist eine 0-Prozent-Steuer für den Spieler das Beste, allerdings weiß man hier nie, ob die Steuer nicht doch irgendwie anderweitig umgelegt wird. Deshalb ist die Situation #1, also eine Versteuerung des Bruttogewinns, wohl die beste Ausgangsbasis – die Unterschiede werden noch deutlicher, wenn die Einsätze und die Quoten steigen.

Innerhalb unserer Rubrik Wettanbieter mit Lizenz finden sich deshalb vor allem die Portale, die eine Steuer auf die Bruttogewinne veranschlagen. bet365 ist die wohl beste Empfehlung, da hier auch die Quoten zu den Höchsten im Internet gehören. Dennoch lohnt sich auch ein Besuch bei bwin oder Betway, die ebenfalls nach diesem “Versteuerungsprinzip” arbeiten. Wer hier spielt, kann sicher sein, dass die Wettsteuer die Gewinne nicht allzu sehr schrumpfen lässt.