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Sportwetten-Anbieter müssen Bindung zum Online-Casino kappen

Künftige und aktuelle Antragsteller für die Lizenz für Sportwetten und Online Casinos dürfen nach einer neuen Richtlinie der zuständigen Behörden keinerlei Beziehung zu einem Online Casino pflegen – auch nicht über ein Tochterunternehmen oder einen Verbund bzw. eine Partnerschaft. Das Regierungspräsidium Darmstadt als Vertreter des Landes Hessen hat alle Lizenznehmer angewiesen, ungeregelte Glücksspiele nach Erhalt einer Sportwettenlizenz weder direkt noch über Zweitwege anzubieten. Diese Verpflichtung gehört zu einer Reihe von Informationen, die Antragsteller im Rahmen ihrer Einreichung, neben Finanzinformationen und Nachweisen zu Lizenzen, vorlegen müssen.

Lizenzverteilung ab 2020 bestätigt

Zur Zeit sind nur Sportwetten auf dem Markt zugelassen und legalisiert. Dennoch bieten einigen Sportwettenbetreiber über ein Tochterunternehmen oder Partnerschaften Online Casino Unterhaltung an. Nach der aktuellen Verordnung muss das Glücksspielangebot in Form von Internetspielhallen zurückgezogen werden, bevor im zukünftig regulierten Markt in Deutschland eine Teilnahmeerlaubnis erteilt wird.

Das Genehmigungsverfahren für eine deutsche Lizenz beginnt ab 2020. Nun bestätigten die zuständigen Behörden, dass alle vorher eingereichten Anträge erst ab dem 02. Januar 2020 als eingereicht gelten werden. Somit haben Sportwettenbetreiber noch Zeit, alle Bindungen zu Online Casino zu kappen.
Für genaue Details fand im Vorfeld des Prozesses eine Informationsveranstaltung für potenzielle Lizenznehmer statt. Hier durften Fragen bezüglich der Mindestanforderungen und weiterer Aspekte gestelt werden. Die Veranstaltung wurde am 02. August abgehalten.

Malta mit ausführlichen Stellungnahme – Inhalte noch nicht bekannt

Die Europäische Kommission muss derzeit mit einer Stillhaltefrist umgehen. Diese wird genutzt, damit Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Rechtsvorschriften überprüfen können. Nachdem Malta eine ausführlich, aber leider noch nicht öffentlich zugängliche Stellungnahme abgegeben hat, wurde die Stillhaltefrist bis zum 27. August automatisch verlängert. Nun muss Deutschland die Argumente Maltas berücksichtigen und zu einem klärenden Gespräch bringen.

Deutsche Online Casino Verband (DOCV) kritisiert die Europäische Kommission

Der Deutsche Online Casino Verband (DOCV) kritisierte in einer Stellungnahme an die Europäische Kommission, dass die Gesetzgebung aufgrund der anhaltenden Stillhaltefrist von Online Casino Spielen keine Verbesserung des Verbraucherschutzes, der Rechtssicherheit und der staatlichen Kontrolle bietet.

“Die Kanalisierung der bestehenden Nachfrage nach Online-Glücksspielangeboten durch die Schaffung eines modernen Rechtssystems würde Rechtssicherheit schaffen, die Angebotspalette verbessern, Markteintrittsbarrieren beseitigen und Schwarzmarktteilnehmer in den regulierten Markt bringen. Weiterhin würde es effiziente Regulierungsmaßnahmen gegen nicht konforme und rechtswidrige Betreiber ermöglichen“, sagte DOCV-Präsident Dr. Dirk Querman.

Trotz zukünftiger Legalisierung von Online Casinos – Maßnahmen für ein Verbot werden verstärkt

Während es immer wahrscheinlicher wird, dass Online Casino und Poker in naher Zukunft in Deutschland legalisiert werden, wurden die Bemühungen zur Durchsetzung des derzeitigen Verbots in letzter Zeit verstärkt. Das für die Vollstreckung zuständige Land Niedersachsen hat mit der Erteilung von Sperrverfügungen an Zahlungsabwickler begonnen, die Transaktionen bei Online Casinos durchführen.

Ein Sturm zieht auf

Da der aktuelle Glücksspielstaatsvertrag bis mindestens Juli 2020 noch gültig ist, geben die Behörden in jüngster Vergangenheit eine strengere Richtung hinsichtlich der Kontrollen und Verbote vor. Nun kommen Zahlungsblockaden und weitere Maßnahmen auf viele Betreiber zu und die bisher in ruhe gelassenen Sportwettenanbieter sind ebenfalls gezwungen zu handeln. Wie die Zahlungsblockaden gegen Online Casinos in Deutschland umgesetzt werden sollen, wurde bisher nicht klar kommuniziert. Beispielsweise kam bereits zur Ansprache eine Landesweite IP-Sperre für Online Casinos einzuführen – bisher jedoch ohne Erfolg.

Fazit: Neue Rechtsvorschriften auf dem Prüfstand

Vorerst ist abzuwarten, was Malta in ihrem Statement deklariert und wie sich die EU Kommission hierzu äußern wird. Leider wäre es nicht das erste mal, dass Deutschland widerrechtliche Regulierungen vorstellt. Das ist übrigens der Hauptgrund, warum es zu einer derart langen Hängepartie hinsichtlich der Regulierung gekommen ist. Online Casinos tragen hier die wenigste Schuld – womöglich auch gar keine.

Online Casinos in Videospielen – Rockstar Games zeigt neuen Expansionszweig

Das Internet ist voll mit News und Blogartikeln zum Start des neuen Diamond Online Casino & Resort. Das neue Online Casino bietet eine große Menge an Unterhaltung in Form von Tischspielen, Slotmaschinen und Gameshows wie dem Glücksrad und verspricht im Werbeslogan „lebensverändernde Gewinne“. Interessant ist jedoch, dass es sich bei dieser Internetspielbank um ein Online Casino in einem Videospiel handelt – GTA 5 von Rockstar Games. Werden Online Casinos in Videospielen der neue Hit der nächsten Jahre?

Gab es vor diesem Release bereits Gambling in Videospielen?

Hier gibt es keine zwei Meinungen – Ja, Gambling ist in nahezu jedem neueren Videospiel ein großer Bestandteil und wird auch in kommenden Games in irgendeiner Form verfügbar sein. Dabei geht es in erste Linie darum, mit kosmetischen Inhalten in Spielen mehr Geld in die Kassen der Entwickler zu spülen. Diese Inhalte können mit sogenannten „Lootcrates“ freigeschaltet werden. Allerdings gibt es für alle Gegenstände eine Dropchance, ähnlich wie die Auszahlungsquote in einem Online Casino. Mit etwas Glück erhält man also einen wertvollen bzw. seltenen Gegenstand – wie in einem echten Online Casino.

Online Casinos im Dauerwachstum – Spielentwickler verfolgen den Trend

Seit dem letzten Jahrzehnt boomt die Glücksspielindustrie, was vor allen Dingen am großen Aufschwung des Online Glücksspiels liegt. Online Casinos sind beliebter denn je und ziehen täglich Tausende neue Spieler aus der ganzen Welt an. Beinahe täglich gehen neue Anbieter an den Start und erklären den „alten Hasen“ wie beispielsweise dem Sunmaker Online Casino den Konkurrenzkampf.

Das hohe Interesse am Glücksspielsegment liegt vor allem am Wachstum, der alleine 2017 einen unglaublichen Rekord von über 100 Mrd. USD Dollar verzeichnen konnte. Nehmen wir die Musik- und Filmindustrie als Vergleichsbranche hinzu, kommen wir weit unter diese große Summe. Einer der Hauptgründe für diesen Anstieg ist die technologische Verfügbarkeit und Weiterentwicklung. Noch nie war es leichter, in einem Mobile Online Casino mit dem Handy oder Tablet zu spielen.

Die Entwicklung wurde nun vom Spielentwickler Rockstar Games analysiert, wahrgenommen und in Resultate umgewandelt. Seit der Eröffnung des Diamond Casino & Resort in GTA 5 schreibt Rockstar Games neue Rekorde. Bereits am Eröffnungstag überstieg die Anzahl der Online Spieler den Durchschnitt bei Weitem. Ersten Kritiken zufolge genießen die Spieler das Glücksspiel im virtuellen Videospielcasino. Gespielt wird übrigens mit sogenannten GTA-Dollar, die auch für Echtgeld gekauft werden können. Einen legalen Auszahlungsweg für gewonnene GTA-Dollars gibt es jedoch nicht.

Über 50 Länder sperren den Zugang zum GTA Online Casino

Nur 2 Tage nach der Veröffentlichung des DLC zum neuen GTA Online Casino haben über 50 Länder, davon viele in Europa wie beispielsweise Italien, Griechenland oder Frankreich, die Inhalte sperren lassen. Grund dafür ist, dass echtes Geld nur gesetzt werden kann, aber nicht gewonnen. Somit entspreche das keinen konformen Regularien.

In Deutschland ist die Sperre derzeit inaktiv und Spieler dürfen den vollen Umfang des Casinos nutzen – für uns ist das ehrlich gesagt etwas verwunderlich, da Online Casinos in Deutschland generell als illegal einzustufen sind. Allerdings gibt es zur Zeit immer noch keine klare Definition dazu und somit ist die aktuelle rechtliche Lage in Deutschland nicht klar einzuschätzen.

Sehen wir in Zukunft bekannte Online Casinos in Videospielen?

Unseren Einschätzungen zufolge ist das erst mal ein einmaliges Ereignis, denn Spiele wie GTA gibt es nicht viele, womit das gesamte Potenzial sehr eingeschränkt ist. Schlussendlich gibt es eine Vielzahl an Spielen, die die Integration eines virtuellen Online Casinos nicht zulassen.

Hiermit dürfte klar sein, dass viele Anbieter den Fokus nicht verlieren werden und sich auf den Ausbau eines echten Online Casinos konzentrieren werden.

Spin a Mini Summer im Drückglück Casino

Im Online Casino werden Gewinne grundsätzlich in Form von Geld ausgezahlt, nur nicht diesen Sommer. Das Drückglück Casino greifen die Aktion von der Fußball Weltmeisterschaft letzten Jahres auf und schicken die Spieler erneut auf die Jagd nach einem brandneuen Mini Cooper. Neben dem Mini Cooper gibt es auch Sachpreise von über 80.000€ zu gewinnen. Innerhalb von Vier Wochen werden wöchentlich sogenannte Spin-A-Mini Turniere ausgetragen.

Wie kann ich teilnehmen?

  1. Jede Woche wird ein anderer Spielautomat ausgewählt, auf dem mindestens 100 Runden mit Echtgeld gespielt werden müssen, um ein Ticket zu erhalten.
  2. Am nächsten Tag, ab 14 Uhr, können sogenannte Turnier-Spins über das Angebot des Tages abgeholt werden. Die Gewinne mit diesen Spins werden in Punkte verwandelt, die anschließend eurem Konto gutgeschrieben werden. Umso mehr Punkte man hat, umso höher ist die Platzierung auf der Bestenliste! Die Bestplatzierten erhalten ebenfalls Sachpreise und Super-Spins.

Kann ich mehrere Tickets erhalten?

Ja, es gibt keine Limitierung für Tickets pro User. Das Drückglück Casino bietet sogar den direkten Verkauf der Tickets an. Jedes Los kostet 1€ und es können beliebig viele davon gekauft werden.

Was sind Super Spins?

Super Spins sind Freispiele, die durch eine Platzierung auf der Bestenliste gewonnen werden können. Jeder Super Spin ist 0,50€ Wert. Alle Gewinne unterliegen einem Rollover von 60x.
Als weiteren Preis gibt es hunderte von Freispielen, die einen Wert von 0,10€ pro Spin haben. Auch die Gewinne aus den Freispielen unterliegen den Bonusbedingungen und einem Rollover von 60x.

Wann beginnt das erste Turnier und welche Games muss ich spielen?

  • Woche 1: vom 05.08.2019 bis 11.08.2019
    • Spielautomat: Wild Robo Factory
  • Woche 2: vom 12.08.2019 bis 18.08.2019
    • Spielautomat: The Sword and the Grail
  • Woche 3: vom 19.08.2019 bis 25.08.2019
    • Spielautomat: Midas Golden Touch
  • Woche 4: vom 26.08.2019 bis 25.08.2019
    • Spielautomat: Break da Bank Again Respin

Versicherungen gegen Spielsucht im Online Casino und Pornografie

Die Versicherungsgesellschaft Aviva aus dem vereinigten Königreich ist einer der ersten Unternehmen, die eine spezielle Versicherung gegen Spielsucht in Form von Gambling und Pornografie anbietet.

Ziel der Versicherung ist es, Arbeiter von sogenannten Internetkrankheiten abzusichern. Hierzu gehören nicht nur das Gambling im Online Casino oder im Wettbüro, sondern auch andere Suchmittel wie beispielsweise Social Media oder Computerspiele.

Auch Süchtige von pornografischen Inhalten werden durch die neuartige Versicherung abgedeckt und können dadurch spezielle Hilfe bekommen.

Die Entscheidung, eine Versicherung gegen kommende und bisher nicht richtig wahrgenommene Suchtkrankheiten, kam unter anderem aus dem internen Wissenschaftsraum des Unternehmens. So berichtet Dr. Doug Wright von Aviva, dass es genügend Beweise und Statistiken gibt, dass Smartphones und das Internet einen kontinuierlichen Konsum fordern und sogar erzwingen – alles Anzeichen eines klaren und unwiderlegbaren Suchtverhaltens beziehungsweise Suchtprodukts.

Suchtprävention in Deutschland

In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Suchtpräventionsmöglichkeiten. Spieler in lokalen Spielhallen können sich beispielsweise über bestimmte Organisationen für alle Spielbanken sperren lassen. Dieselbe Funktion gibt es auch im Online Casino. Erreichbar ist die Funktion in der Regel über das Nutzerkonto.

Wer aktiv nach Hilfe sucht, kann sich an Organisationen wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wenden.
Die meisten Spieler verstehen nicht, dass sie ein Suchtverhalten ausüben, weshalb es trotz vieler Maßnahmen immer noch genug erkrankte gibt.

Dem Thema Suchtprävention beim Glücksspiel haben wir einen sehr ausführlichen Artikel gewidmet. Hier gehen wir auf mögliche Symptome ein, wie man sich weitestgehend schützen kann und geben Tipps zur Selbstkontrolle. Außerdem haben wir die besten Anlaufstellen herausgesucht, die einem auf Anhieb helfen werden.

LeoVegas erhält Glücksspiellizenz für Spanien

LeoVegas erhält Glücksspiellizenz für Spanien

Das LeoVegas ist ein bekannter Anbieter im europäischen Raum. Nachdem immer mehr Länder auf eigene Glücksspiellizenzen setzen, müssen Online Casinos reagieren und sich die benötigten Rechte sichern – auch um neue Märkte erschließen zu können. Das LeoVegas besitzt nun eine siebte lokale Lizenz für einen regulierten Markt – die Gamblinglizenz aus Spanien. Damit geht die Expansion des namhaften Anbieters für Online Casino und Sportwetten weiter und das Management zielt sogar auf weitere Länder wie Peru und Chile. Wird das LeoVegas möglicherweise auch den deutschen Markt in Angriff nehmen?

LeoVegas – ein Online Casino in Dauerexpansion

Das Online Casino rund um den Löwen hat seine Tore bereits 2012 geöffnet und ist mittlerweile nicht mehr ein Löwenjunges sondern ein Big Player am internationalen und europäischen Markt. Das Casino besitzt inzwischen sieben Lizenzen für national regulierte Glücksspielmärkte und nun, Dank der Spanish Gambling Authority, auch die Lizenz für den spanischen Markt.

Jetzt scheint das Management weitere Märkte in Peru und Chile ins Visier zu nehmen, weshalb der Erhalt der spanischen Lizenz ein wichtiger Schritt für das Online Casino war. Dementsprechend werden jetzt die Entwicklungen an einer spanischen Internetpräsenz geplant und vorangetrieben.

Das LeoVegas Casino im Fokus

Da die Internetspielhalle sich in den letzten Jahren einen Namen machen konnte, mussten sich die Betreiber zwangsläufig dem kritischen Auge vieler Online Blogs und Internetseiten unterwerfen – auch bei uns haben wir einen ausführlichen LeoVegas Testbericht verfasst.

In diesem Casino Test beleuchten wir alle Punkte von Spielportfolio bis zum Bonus, dem Kundencenter, der Lizenzierung und den Zahlungsmitteln.

LeoVegas bestätigt das Interesse von Online Casinos an regulierten Märkten

Nicht nur das LeoVegas sondern auch andere Online Casinos wie das Casumo oder Mr. Green möchten neue Märkte erschließen und die Verfügbarkeit ihres Glücksspielangebots ausweiten. Durch die neue Lizenz aus Spanien bestätigt das LeoVegas großes Interesse an regulierten Märkten, weshalb auch Deutschland immer mehr in den Fokus rückt.

Hier möchten Internetspielhallen schon seit langem mit einer offiziellen Lizenz Fuß fassen, allerdings ist die aktuelle rechtliche Lage von Online Casinos in Deutschland mehr verwirrend, als wirklich einleuchtend.

Gesetzgeber steht vor einem immer größer werdenden Papierstau

Wie bereits erwähnt ist die Situation mit dem aktuellen Glücksspielstaatsvertrag komplizierter als vorerst angenommen. Dennoch möchte Deutschland bis 2020 zumindest ein Konzept ausgearbeitet haben, um Online Casinos innerhalb der EU auch in den deutschen Markt einbinden zu können.

Wie das Nachbarland Niederlande gezeigt hat, befinden sich seit er Vergabe einer Glücksspiellizenz aus Holland über 80 Bewerber in der Wartschlange – die Zahl der Bewerber steigt täglich. Hiermit sind wir der Annahme berechtigt, dass sich auch Deutschland nicht vor Anfragen retten wird und womöglich eine enorme Warteliste entsteht.

Im Moment gibt es gespaltene Meinungen darüber wie Online Casinos ohne Lizenz zu behandeln sind. Nach der aktuellen Gesetzeslage ist das Spielen in in der EU lizenzierten Online Casinos nicht erlaubt, allerdings hebt das europäische Gesetz diese Rechtslage auf. Deutsche Spieler dürfen also im Online Casino spielen, das eine EU Lizenz hat.

Da der alte Glücksspielstaatsvertrag jedoch im Inland eine gewisse Gültigkeit hat, verrichten Behörden sogar Zahlungsblockaden gegen Online Casinos. Die Behörden beruhen sich darauf, dass nach dem aktuellen Standard dieses Verfahren nicht eingestellt werden kann und weiterhin nachverfolgt wird.

Fazit: Das LeoVegas ist ein Paradebeispiel für das Interesse an regulierten Märkten und mehr Lizenzen

Das LeoVegas Online Casino ist nur eine von vielen Internetspielhallen, die gezielt expandieren und jede Möglichkeit für eine Erweiterung des Marktes nutzen. Dadurch wird deutlich, dass ein großes Interesse an regulierten Märkten besteht und die meisten nicht abgeneigt sind, sich den rechtlichen Vorgaben zu beugen. Das einzige Problem an der Sache: Die Gesetzgebung stellt sich bisher quer.

Apple will Web-Apps für Online Casinos verbieten

Ein Online Casino ohne Web-App ist heute undenkbar, was vor allen Dingen an der stetig wachsenden Zahl der mobile-user zunimmt. Apple gilt seit Anbeginn des Smartphone-Zeitalters als Galant, Innovator und Zukunftsvisionär in vielen Bereichen. Nun möchte der Softwareriese einen wichtigen Zugangsbereich für Online Casinos stilllegen – das Spielen im Browser unter iOS. Das bedeutet nicht, dass das Spielen ansich komplett unterbunden wird, denn Online Casinos sollen schlichtweg installierbare Apps aus dem Appstore anbieten. Hierzu ändert Apple die Richtlinien.

Neue Richtlinien machen Glücksspiel auf dem Handy nur noch über installierbare Apps möglich


Die Entscheidung für diesen verhältnismäßig doch radikalen Umschwung wurde auf der letzten Entwicklerkonferenz getroffen. Damit richtet Apple einen ganz klaren Appel an die Online Casinos und deren Softwareentwickler – eine App für den Appstore muss her, wenn das Klientel aus dem Browser nicht verloren gehen soll.

Warum ausgerechnet ein Verbot gegen Online Casinos im Browser?

Im Prinzip ist die Entscheidung nicht direkt wegen Online Casinos gefallen, sondern die gesamten Richtlinien sollen für iOS überarbeitet werden, was automatisch mit einer Überarbeitung von iOS als Betriebssystem selbst einhergeht. Aufgrund der neuen beschlossenen Änderungen im Bereich Sicherheit sind grundsätzlich alle Lotterien und Glücksspielbranchen mit einbezogen. Apple selbst möchte einen genaueren Blick auf die Apps werfen können und diesen eine größere Priorität zuweisen. Anwendungen, die täglich mit viel Geldtransfer arbeiten, müssen lt. Apple detaillierter geprüft werden.

Online Casino Betreiber müssen handeln – und zwar schnell

Der Großkonzern hinter iOS möchte das Glücksspiel an sich nicht ausschließen, jedoch nur noch native Apps gestatten, die von Apple selbst geprüft und verifiziert werden können.

Viele Online Casinos haben einen solchen Umschwung nicht auf dem Schirm gehabt und hinken nun hinterher bzw. sind drauf und dran einen möglicherweise großen Teil ihrer Kunden erstmal zu verlieren. Denn die meisten Handy Online Casinos setzen seit Jahren auf Webbasierte Lösungen im HTML5 Format – sogenannte Web-Apps. Da dies ab Septemer 2019 nicht mehr möglich sein wird, müssen Online Casinos nun schnell handeln und zumindest richtlinienkonforme Minianwendungen entwickeln.

Gerade die Anbieter, die erst vor kurzem online gegangen sind, haben jetzt zu ihrer erstmaligen Investion einen weiteren Kostenfaktor hinzubekommen, der in die Bilanz aufzunehmen ist. Wir können uns gut vorstellen, das sehr frische Online Casinos derartige Kosten jetzt noch nicht stemmen können.

Apple entscheidet über native Apps


Als letzte Entscheidungsinstanz steht immer noch Apple im Vordergrund. Da der Zeitraum für die neue Änderung bereits sehr knapp ist und viele Online Casinos versuchen werden mit Minianwendungen dem Ausscheiden von Besuchern entgegenzuwirken, hat Apple immer noch die Macht die entwickelte App aus dem Appstore zu verbannen – unter der Voraussetzung, dass diese nicht den Richtlinien entspricht.
Demnach müssen Online Casinos nun gezielt an der Entwicklung einer App für den Appstore arbeiten. Diese sollte im besten Fall auch das Live Casino unterstützen, denn mittlerweile wird Online Roulette mit Live Dealern immer beliebter. Auch Spiele wie Blackjack mit echten Dealern erfahren seit den letzten Jahren einen Boom.

Auswirkungen für Online Casinos – sind diese Spieler verzichtbar?

Ob die neuen Richtlinien kommenden September herbe Auswirkungen für Online Casinos haben werden steht in den Sternen und bedarf einer genauen Analyse von Datensätzen, die schlichtweg nicht einsehbar sind.

Gehen wir von den aktuellen Marktanteilen von iOS Nutzung bzw. Apple aus, könnten Online Casinos große Einbußen erhalten. Die Zahlen schwanken – je nach Statistik – zwischen 10% und 20% und könnten sich in Einbußen wiederspiegeln.

Schlagen diese Zahlen als Verlust in die Bilanzen der Online Casinos ein, hoffen wir für jeden Anbieter eine schnelle Lösung finden zu können. Andernfalls stehen höchstwahrscheinlich rote Zeiten bevor.

Online Casinos in Deutschland erhalten erste Zahlungsblockaden

Online Casinos in Deutschland konnten in den letzten Monaten aufatmen, da sich die Bundesregierung nach einem langen Schweigen für eine Erneuerung des Glücksspielstaatsvertrages entschieden hat und die Lizenzen aus Schleswig-Holstein bis 2021 verlängert werden dürfen. Doch ganz so einfach möchte es der Staat den Betreibern nicht machen und schießt nun – so scheint es auf den ersten Blick zu wirken – nicht gegen Online Casinos, sondern mit Blockaden und untersagten Transaktionen gegen Zahlungsanbieter.

Eine Konsequenz für Online Casinos aus dem gescheiterten Glücksspielstaatsvertrag vom Dezember 2017?

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport bezieht sich im gesamtem Vorgehen auf die gescheiterte Neuauflage des Glücksspielstaatsvertrages im Dezember 2017. Da die Bundesländer Nordrhein-Westfahlen, Schleswig-Holstein und Hessen den 2. GlüStV (Glücksspielstaatsvertrag) nicht ratifiziert haben, tritt der bisherige GlüStV aus dem Jahr 2011 in Kraft.

Das Ministerium dient hierbei als zentrale Anlaufstelle und beruht sich ausschließlich auf Zahlungsunterbindungen in konkreten Einzelfällen unerlaubter Glücksspielangebote.

Zitat aus dem aktuellen Statement des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport:

„Die betroffenen Zahlungsanbieter sollen danach vorzugsweise im Rahmen ihrer eigenen Geschäftspolitik („compliance“) sicherstellen, dass ihr Zahlungsmittel nicht für unerlaubtes und bereits untersagtes Glücksspiel zur Verfügung steht.

Angeknüpft wird dabei an die gesetzlichen Verpflichtungen der am Zahlungsverkehr Beteiligten, die insbesondere aus dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz und dem Geldwäschegesetz folgen.

Dazu zählt insbesondere die Pflicht zur Überprüfung der Kunden im Hinblick auf die von ihnen ausgeübte Geschäftstätigkeit und die Herkunft der von ihnen transferierten Gelder („Know-Your-Customer-Prinzip“).“

Um welche Zahlungsanbieter es sich hierbei handelt, gibt das Ministerium aufgrund von datenschutzrechtlichen Gründen nicht preis. Bestätigt wird allerdings, dass bereits mit mehreren Finanzinstrumenten im In- und Ausland zusammengearbeitet wird.

Während der Zahlungsverkehr für Online Casinos damit immer mehr in den Mittelpunkt rückt, werden Sportwettenanbieter unter mildernden Umständen behandelt und erhalten demnach keine Zahlungsblockaden. Begründet wird die aktuelle Situation erneut mit dem Scheitern des 2. GlüStV, womit der Bereich Sportwetten „im Rahmen des bestehenden Rechtsrahmens fortgeführt“ wird, so das Ministerium.

Artikel 13 für Zahlungsblockaden im Online Casino?

Ähnlich wie bei der aufbrausenden Verabschiedung des neuen „Upload-Filters“ nach Artikel 13, werden nun auch Zahlungsmittel für Spieler gesperrt, die jedoch nach europäischem Recht in einem Online Casino spielen dürfen. Hier stellen sich uns vor allem zwei Fragen:

  1. Wie soll zwischen Einzahlung für Casino Spiele und Sportwetten unterschieden werden?
  2. Wie wird erkannt, woher auszuzahlende Gewinne stammen?

Schlussendlich müssen wir davon ausgehen, dass gewisse Daten von Kunden erhoben werden müssen, um eine Zahlungsblockade wirklich umsetzen zu können. Wir sind auf jeden fall gespannt darauf, wie sich das Ministerium zum Datenschutz und der Erhebung der benötigen Daten für eine Sperrung äußern wird – oder überhaupt eine Stellungnahme erfolgt.

Fakt ist nämlich, dass die Betreiber von Glücksspiel im Online Casino und auf für Sportwetten alleine aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Informationen weiterleiten beziehungsweise preisgeben dürfen. Zur aktuellen rechtlichen Situation von Online Casinos in Deutschland haben wir bereits einen ausführlichen Artikel verfasst.

Fazit: Ist die Zahlungsblockade gegen Online Casinos überhaupt legal?

Für den Fall, dass in Zukunft verschiedene Diensleister für einen Deposit nicht mehr zur Verfügung stehen, haben wir einen ausfürhlichen Beitrag zu aktuellen Zahlungsmitteln im Online Casino verfasst. Wer also weiterspielen möchte und auf einen anderen Anbieter wechseln muss, ist hier bestens informiert.

Wie bereits erwähnt müssen für eine detailierte Nachverfolgung aller Zahlungsvorgänge sämtliche personenbezogene und damit persönliche Daten analysiert werden. Dazu gehören beispielsweise alle Kundendaten oder alle Informationen über sämtliche Spielrunden eines Spielers. Aus Datenschutzgründen dürfen keine Informationen weitergegeben werden, weshalb im Prinzip nur eine Option für das Ministerium bleibt, die sich im legalen Rahmen bewegt: Druck mit Abmahnungen und Strafen.

Wir denken, dass das Ministerium einen großen Druck in Verbindung mit Strafen und Abmahnungen gegen Zahlungsdienstleister aufbauen wird und sich dabei auf bereits öffentlich zugängliche Daten bezieht. Damit sollen die Finanzdienstleister zur eigenverantwortlichen Handlung gezwungen werden, somit die Blockade schlussendlich nicht zu 100% auf das Ministerium zurückverfolgt werden kann. Im schlimmsten Fall, sind die Zahlungsmittel die „Buh“-Männer.

Online Casinos in Holland – Was machen unsere Nachbarn?

Vor kurzem haben wir darüber berichtet, ob Online Casinos in Deutschland klammheimlich verboten worden sind, da die Lage ziemlich unklar und undurchsichtig ist. Ein kurzer Blick auf das Nachbarland Holland zeigt uns jedoch, dass es nicht nur in Deutschland Schwierigkeiten und schwer zu erreichende Meilensteine für eine ordentliche Regulierung von Online Casinos gibt. Welche Stellung haben Online Casinos in Holland im Moment und wie sieht die rechtliche Situation aus?

Marktmonopol vom Holland Casino wird aufgehoben

Schauen wir uns das rechtliche Wirrwarr genauer an, müssen wir feststellen, dass das Holland Casino bisher eine absolute Monopolstellung für Glücksspiel genießt – zumindest aus rein rechtlicher Stellung. Denn Online Casinos, die nicht durch die KSA, also die niederländische Glücksspielaufsicht Kanssspelautoriteit, reguliert werden, gelten offiziell als illegal in Holland. Demnach dürfen die Bürger unseres Nachbarlandes das Unterhaltungsangebot von Online Casinos, die sogar innerhalb der europäischen Grenzen agieren, nicht wahrnehmen.

Aufgrund dieser Gesetzeslage musste sich das Holland Casino bisher keinerlei Sorgen über zu viele “Ausreißer” machen – und das, obwohl das Holland Casino nur lokale Spielunterhaltung und nicht im Internet in Form eines Online Casinos anbietet. Die Digitalisierung ihres Spielangebots hat die Spielhalle offensichtlich verpasst. Umfragen zufolge können 85% der Befragten dennoch das Holland Casino als Spielhalle aus den Niederlanden identifizieren. Auf die Frage, ob in einem von den Niederlanden regulierten Online Casinos lieber gespielt wird als auf illegalen Plattformen wurden äußerst positive Resonanzen für einen Überwachung des Glücksspiels ausgesprochen. Spieler würden sich offensichtlich lieber innerhalb der nationalen Gesetzgebung bewegen.

Im Prinzip ist das Spielen im Online Casino bereits seit 3 Jahren für Holländer verboten und wird als illegal eingestuft. Dennoch gibt es genügend “schwarze Schafe”, die regelmäßig in europäischen Online Casinos wie dem Mr. Green oder dem William Hill spielen. Obwohl der Entscheid der Regierung für eine bessere Regulierung bereits vor 3 Jahren angekündigt und erfolgreich durch die zweite Kammer des Parlaments gegangen war, hing der endgültige Entschluss des Senats bis vor kurzem noch in der Luft.

Niederländische Lizenz auch für europäische Casinos

Nach der 3-jährigen Wartezeit ist die Bewerbungsphase für eine offizielle Lizenz aus den Niederlanden endlich eröffnet. Innerhalb kürzester Zeit kamen über 80 Bewerbungen ins Postfach geflattert, womit klar sein sollte, dass das Interesse sehr groß ist. Inzwischen gibt es Seitens der Behörden strenge Vergaberichtlinien, die ein Online Casino erfüllen muss, um überhaupt eine Lizenz zu erhalten:

  • Der Sitz des Unternehmens muss sich innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes oder in einem Staat der EU befinden.
  • Das Online Casino muss Maßnahmen zum Schutz der Spieler etablieren. Dazu gehört vor allem verantwortungsvolles Spiel und Maßnahmen gegen Spielsucht.
  • Es dürfen keine Minderjährigen oder Menschen, die sich selbst für Casinospiele blockiert haben, beim Anbieter spielen.
  • Eine umfangreiche Kooperation mit der KSA ist unumgänglich und muss zu jeder Zeit gewährleistet sein.

Holland möchte mit der Lizenz dem großen Schwarzmarkt im Online Glücksspiel entgegenwirken und gleichzeitig einen ordnungsgemäßen Schutz ihrer Spieler sicherstellen. Es wäre blauäugig zu sagen, dass die Regierung nur im Sinne des Bürgers handelt und sich dadurch nicht zusätzliche Steuereinnahmen verspricht.

Wann kommt die neue Lizenz und was erwartet Online Casinos ohne niederländische Lizenzierung?

Offiziell startet die Vergabe der Lizenzen ab dem 01. Januar 2021, jedoch scheint das Gesetz bereits ab Juli 2020 in Kraft zu treten. Ob diese zeitliche Organisation sinnvoll ist, sei dahingestellt. Augenscheinlich scheint es noch keinen roten Faden zu geben, womit alle Beteiligten durchaus mit verkürzten oder verlängerten Fristen rechnen können.

Online Casinos ohne niederländische Lizenz sind bis zum heutigen Tag und auch in Zukunft in Holland als illegal einzustufen. Wie bisher wird sich die Behörde mit Strafen und Abmahnungen gegen Online Casinos ohne Genehmigung wehren.

Auch in Deutschland erfolgt ein Umschwung der Glücksspielregulierung. Wo Schleswig-Holstein vor einigen Jahre alleine an vorderster Front sich gegen den aktuellen Glücksspielstaatsvertrag ausgesprochen hat, erhält das Bundesland inzwischen enormen Rückenwind von großen Parteien wie der CDU. Dennoch ist die aktuelle rechtliche Situation eher unklar kommuniziert und wird in den nächsten Monaten vermehrt debattiert.

Wie ist unsere Einschätzung zur Vorgehensweise unseres Nachbarn?

Unserer Meinung nach ist die Kommunikation das Problem der langen Verzögerung. Zusätzlich werden in dieser Zeitspanne Anreize an Anbieter und Spieler weitergegeben, in nicht von den Niederlanden lizenzierten Online Casinos zu spielen beziehungsweise Spiele anzubieten. Denn innerhalb dieser 3 Jahre sind sogenannte Südsee Casinos auf den Markt gedrängt und haben sich erfolgreich etabliert.

Weiterhin bewirkt eine derartige Verzögerung einen signifikanten Wettbewerbsnachteil für Anbieter, die sich tatsächlich an das Regelwerk gehalten und auf das Angebot von Gambling-Unterhaltung verzichtet haben. Als Resultat sinkt die Reichweite und Bekanntheit dieser Anbieter drastisch.

Betrachten wir die gesamte Situation – mit allen aktuellen Informationen als Referenz – liegt der Verdacht einer gezielten Manipulation durch das Holland Casino sehr Nahe. Innerhalb von 3 Jahren hat es der Anbieter nämlich nicht geschafft ein Online Casino auf die Beine zu stellen und hat womöglich bis zum letzten Moment versucht, Online Casinos vom holländischen Markt fernzuhalten.

Schlussfolgerung: Nicht nur in Deutschland läuft einiges Schief

Fassen wir alle Informationen zusammen, so liegt es auf der Hand, dass eine ordentliche und angemessene Überwachung nicht von heute auf morgen etabliert werden kann. Zudem sollte das Thema nicht mehr “nebenbei” mal kurz angesprochen werden, sondern mittlerweile sind gezielte Gespräche, eine ordentliche Planung und vor allen Dingen, eine exakte Analyse nicht empfehlenswert, sondern notwendig.

Wir sind uns sicher, dass der öffentliche Druck – in beiden Ländern – steigen wird und wir bereits in naher Zukunft weitere Informationen zum Vorgehen erhalten werden.

Wurden Online Casinos klammheimlich verboten?

Bereits vor einigen Wochen wurden im Parlament der aktuelle Glücksspielstaatsvertrag und der bisherige Alleingang des Landtags von Schleswig-Holstein debattiert. Bei dieser Tagung hat das Bundesland mit eigenmächtiger Glücksspiellizenz vermehrt große Unterstützung durch die Stimme von CDU, FDP, Grünen sowie AfD und SSW erhalten. Als Resultat entstand ein Übergangsgesetz, das Schleswig-Holstein erlaubt, die bisher vergebenen Glücksspiellizenzen für Sportwetten, Online Casinos und Poker bis 2021 zu verlängern beziehungsweise erneuern. Wochen später gibt es keine Anzeichen dafür, dass dies auch wirklich geschehen wird.

Lediglich die Lizenzen für Sportwetten wurden bisher vom Bundesland im Rahmen der Übergangsregelung im Glücksspielstaatsvertrag erneuert, und das, obwohl bereits seit Anfang des Jahres die Lizenzen aus Schleswig-Holstein nicht mehr gültig sind. Wurden Online Casinos dadurch klammheimlich verboten?

Die Medien haben das Übergangsgesetz falsch verstanden

Allem Anschein nach wurde der Kern in den Aussagen auf der Tagung von vielen Medien missinterpretiert beziehungsweise falsch verstanden. Eine Verlängerung der Glücksspiellizenz von Schleswig-Holstein für Online Casinos wurde offensichtlich nicht in Betracht gezogen. Neue Lizenzen für virtuelle Spielhallen will das Bundesland nicht vergeben. Stattdessen soll das Übergangsgesetz die Regulierung von Sportwetten durch selbige Lizenz weiterhin bis 2021 ermöglichen. Zu dieser Zeit sind bereits zahlreiche Lizenzen für Sportwetten vom Bundesland reaktiviert worden.

Wie wichtig ist die Glücksspiellizenz aus Schleswig-Holstein für Online Casinos?

Ohnehin galt die Lizenz nur innerhalb des Bundeslandes und auch nur für Bürger beziehungsweise Bewohner innerhalb dieser Grenzen. Alle anderen Staatsbürger durften nicht auf die Rechtslage der Genehmigung vom nördlichen Bundesland vertrauen.

Neben der Lizenz aus Schleswig-Holstein gibt es mittlerweile zahlreiche europäisch anerkannte Lizenzen, die jedem Bürger in Europa die Teilnahme am Glücksspielangebot eines Online Casinos ermöglichen. Demnach war die Genehmigung vom nördlichen Bundesland ohnehin nicht notwendig, um am Unterhaltungsangebot teilnehmen zu dürfen. Das ist womöglich ein Grund, weshalb der Landtag bisher keine Erneuerung für virtuelle Casinos durchgeführt hat und sich stattdessen auf eine Glücksspiel-Reform konzentriert.

Aktuelle rechtliche Lage für Online Casinos

Da es keine staatlich anerkannte Regulierung für Glücksspiel gibt, gilt die europäische Gesetzgebung und Rechtslage, weshalb Spieler aus Deutschland sich keine Sorgen machen müssen. Das bedeutet, dass jeder Bundesbürger weiterhin am Spiel im virtuellen Casino spielen darf, ohne sich Gedanken über ein Verfahren oder anderweitige strafrechtliche Verfolgung zu machen. Demnach ist die aktuelle rechtliche Situation nicht allzu kompliziert. Wichtig ist nur, dass in Online Casinos mit gültiger europäischer Lizenz gespielt wird.

Womit ist bis 2021 zu rechnen?

Den Aussagen politischer Größen wie Hans-Joachim Grote zufolge, will die Politik “den legalen entgeltlichen Spielkonsum auf einen angemessenen Umfang” beschränken und bis 2021 eine einheitliche Richtlinie für Glücksspiel einführen. Diese soll jedoch nicht im selben Desaster wie der aktuelle Glücksspielstaatsvertrag enden, sondern durch eine Reform und die Einrichtung einer Behörde für die Regulierung kontrolliert etabliert werden. Diese Aussage überschneidet sich auch mit dem bisherigen Informationsfluss des Norddeutschen Rundfunks.

Für Sportwetten seien beispielsweise monatliche Limits beim Einsatz und strengere Regeln zu Live-Wetten ein Fokus für die Überwachung. Gezielt formulierte Ziele für das Glücksspiel im Online Casino gebe es jedoch noch nicht, weshalb ein Ableben von Online Casinos, vor allem aus dem europäischen Bereich, in naher und entfernter Zukunft sehr unwahrscheinlich ist.

Glücksspielstaatsvertrag – nur Sportwetten legal?

Viele Bundesländer wollen die gesetzliche Grundlage für Sportwetten regeln. Doch wozu wird ständig das Theater um Sportwetten erneut entfacht? Mit der neuen Grundlage sollen die Tippspiele aus der Grauzone geholt werden. Hierzu sollen alle Anbieter eine Lizenz beantragen und einheitliche Regeln befolgen. Bereits jetzt gibt es Widersacher, wie Schleswig-Holstein oder Hessen, die dieses Theater nicht länger hinnehmen möchten und auf eine neue Grundlage verzichten wollen.

Während einer Bundesligapartie sehen Zuschauer oftmals die Werbebanner der verschiedenen Buchmacher, welche Onlinewetten anbieten. Inzwischen agieren verschiedene Anbieter auch als Sponsor von Vereinen oder haben eine eigene Halbzeitshow. Das dieses Vorgehen immer neue Tipper anlockt ist unumstritten. Täglich schließen Kunden der Buchmacher bis zu fünf Millionen Wetten auf den Sport ab. Dies geschieht zumeist im Internet am heimischen Rechner oder mit dem mobilen Endgerät. Auch Wettshops sind in Deutschland noch vorhanden und bieten die Wettabgabe an.

Foto: pixabay.de

Für ein großes Aufsehen sorgte der Wettanbieter Tipico. Durch die Werbung mit dem Rekordmeister FC Bayern München und dem Ex-Welttorhüter Oliver Kahn konnte sich das Unternehmen einen Namen machen und besitzt inzwischen zahlreiche Tipper in seinen Reihen. Dass es sich bei diesem Unternehmen mit dem Sitz in Malta handelt, wissen jedoch nur die wenigsten Tipper. Jeder Tippschein der bei Tipico platziert wird, bewegt sich in einem nahezu rechtsfreien Raum.

Doch damit soll nun endgültig Schluss sein. Sportwetten sollen reguliert und damit gewissermaßen legalisiert werden. Auf dieses Vorgehen haben sich die 16 Bundesländer nach einem jahrelangen Streit nun geeinigt. Der Dritte Glücksspieländerungsstaatsvertrag sieht vor, dass jedes Wettportal eine bundesweit gültige Lizenz erhält. Der Vertrag soll am 21.März zur Ministerpräsidentenkonferenz vorgetragen und im Anschluss unterzeichnet werden.

Jahrelanges Hin- und Her soll beendet werden

Die vereinbarte Lösung soll nun das beenden, was seit vielen Jahren als dauerhaftes Hin und Her im Sportwetten Bereich bezeichnet wird. Bereits 2011 hatten sich die Länder darauf geeinigt, Konzessionen an private Anbieter vergeben zu wollen. Das Problem bei diesem Vorgehen? Eine Obergrenze, sodass nur 20 Anbieter zugelassen werden sollten. Insgesamt bewarben sich 73 Unternehmen, von denen nach einer ersten Vorauswahl 35 übrigblieben. Im Anschluss wurde das Verfahren gestoppt, da sich zahlreiche Anbieter über das undurchsichtige Verfahren beschwerten, vor Gericht zogen und Recht bekamen. Der Prozess wurde daraufhin komplett eingestellt und bislang wurde nicht eine einzige Lizenz vergeben.

Suchtbeauftragte sind empört über die Verharmlosung des DFL

Sportwetten haben inzwischen ein positives Image und gehören bei vielen Jugendlichen zum Alltag. Dies ist den Wettportalen auch dank der DFL (Deutschen Fußball Liga) gelungen, da zahlreiche Anbieter in Kooperation mit dem DFL stehen.

Genau dieses Vorgehen und die Verharmlosung, dass Sportwetten als die harmloseste Form des Glücksspiels dargestellt wird, verärgert Suchtbeauftragte. Aber selbst Ilona Füchtenschnieder, Vorsitzende vom Fachverband für Glücksspielsucht, ist nicht generell gegen Sportwetten. Vielmehr solle das Tippen unter Aufsicht angeboten werden, sodass ein Problemfall schneller ausfindig gemacht werden kann.

Warum geht das Gezerre um Sportwetten immer weiter?

So illegal und gefährlich ist die Sportwetten Szene für viele nicht. Immerhin bietet der Großteil der Buchmacher das legale Wetten mit einer europäischen Glücksspiellizenz an. Somit bewegt sich sowohl der Wettanbieter, als auch der Tipper nicht in einer Grauzone. Zudem muss man Deutschland inzwischen seit 7 Jahren vorhalten, dass es zu unfähig ist, die Gesetze zu verschärfen.

Ein weiterer Punkt der oftmals von Buchmachern angeführt wird, ist die 5% Wettsteuer, die von allen deutschen Tippern an den Staat geleistet wird. Wettportale sind inzwischen so fortgeschritten, dass die Wettsteuer bereits auf dem Wettschein angezeigt wird. So übernimmt der Buchmacher die Zahlung an den Staat und der Tipper muss sich um nichts kümmern. Dieses Vorgehen beweist doch, dass sich Wettanbieter, auch wenn sie im Ausland sitzen, an die Regeln halten und das ganze Thema nur aufgeputscht wird.

Auch vor dem Datenschutz wird nicht Halt gemacht

Im letzten Jahr wurde eine neue Datenschutzrichtlinie eingeführt, die bei vielen Deutschen für Verwirrung sorgte und bis heute nicht klar ist. Auch dieses Vorgehen soll nun mit Füßen getreten werden, da jeder Tipper nur noch 1.000,00 Euro im Monat einsetzen darf. Lustigerweise sollen die Daten an einer zentralen Stelle gesammelt werden.

Hessen und Schleswig-Holstein besitzen keinerlei Interesse an dem Vorgehen

Zwei der Bundesländer haben bereits deutlich gemacht, dass das geplante Vorgehen „nicht richtig“ unterstützt wird. Hessen und Schleswig-Holstein sind für Spieler die Hochburg in Deutschland. Schleswig-Holstein vergibt sogar als eines der wenigen Bundesländer gültige Lizenzen aus Deutschland.

Warum sollte sich in diesem Vorgehen etwas ändern? Sofern es doch einmal zu Schwierigkeiten mit einem Buchmacher kommt, bieten viele Anlaufstellen Hilfe an und vermitteln zwischen den Parteien.

Fazit – Darum ist die Neuerung nur für den Staat wichtig

Man kann es drehen und wenden – wichtig ist dem Staat bei diesem Vorgehen nur eines; das Kassieren! Sportwetten sind inzwischen gesellschaftlich akzeptiert und die Diskussionen sind völlig belanglos für Tipper. Auch die Europäische Union zweifelt an dem Vorgehen und hat Deutschland bereits des Öfteren gerügt.

Online Casinos bieten ihren Spielern ebenfalls den Echtgeld-Einsatz an, sollen aber nicht reguliert werden. Die Logik an diesem Vorgehen, welches klar gegen Sportwetten gerichtet ist, ist aus unserer Sicht eine einzige Lachnummer. Oder wie oft stand in den Medien das ein Tipper Haus und Hof eingesetzt hat. Sofern es eine einheitliche Lizensierung geben wird, reibt sich am Ende nur einer die Hände – der Staat. Auch ist zu erwarten das immer mehr Buchmacher den deutschen Tippern das Wetten auf Sport untersagen werden, wodurch auch die Wettsteuer bei diesen Buchmachern nicht beantragt werden kann.